Kategorie: Aktuelles

  • Warum Zeckenschutz in der Region Hof jetzt wichtiger ist als je zuvor!

    Warum Zeckenschutz in der Region Hof jetzt wichtiger ist als je zuvor!

    Nahaufnahme einer Zecke auf einem Grashalm in einer Wiese im Hofer Land.

    Die milden Winter in Oberfranken und die spürbare Klimaerwärmung verändern unsere Natur – und damit auch die Gefahr, die von Parasiten ausgeht. Wer in Hof, am Untreusee oder im Frankenwald mit seinem Hund unterwegs ist, merkt es deutlich: Die Zeckensaison ist länger und intensiver als früher. Als Hundetrainerin bei Tail Titans stelle ich fest, dass sich durch die steigenden Temperaturen zudem neue Arten wie die Auwaldzecke oder die Hyalomma-Zecke bei uns ausbreiten. Diese Arten können schwerwiegendere Krankheiten übertragen als der klassische Holzbock. Deshalb ist ein durchdachter Schutz für deinen Hund heute wichtiger denn je.

    Eine wissenschaftliche Grafik, die drei Zeckenarten nebeneinander darstellt: Hyalomma, Auwaldzecke und Gemeiner Holzbock. Ihre tatsächliche relative Größe wird verdeutlicht.
    Achtung bei Hundespaziergängen: Neben dem Holzbock sind auch Auwald- und Riesenzecken (Hyalomma) in Hof auf dem Vormarsch.

    Natürliche Mittel: der sanfte Weg

    Viele Hundebesitzer bevorzugen eine chemiefreie Lösung. Ich empfehle diese Mittel oft für Hunde mit einem sehr empfindlichen Immunsystem. Wichtig zu wissen: Diese natürlichen Mittel wirken alle als sogenannte „Repellents“. Das bedeutet, sie wirken rein abschreckend – sie töten die Zecken also nicht ab, sondern halten sie durch ihren speziellen Geruch lediglich auf Abstand. Allerdings musst du beachten: Die Wirksamkeit der Mittel hängt stark von dem Eigengeruch des Hundes und dem Zeckenvorkommen in deiner Umgebung ab – ein Versuch schadet nicht :

    Öle zum Einreiben:

    • Bekannte Mittel: Kokosöl (Laurinsäure), Schwarzkümmelöl, Bernsteinketten.
    • Anwendung: Kokosöl musst du vor jedem Spaziergang in Hofs Wäldern frisch auftragen und ins Fell einmassieren.
    • Vorteile: Keine Chemie, keine Belastung für den Organismus.
    • Nachteile: Deutlich schwächere Wirkung, muss ständig erneuert werden.

    Natürliche Sprays (Der schnelle Schutz für unterwegs):

    Neben den Ölen gibt es auch natürliche Repellent-Sprays. Diese sind besonders praktisch, wenn es mal schnell gehen muss.

    • Wirkstoffe: Die meisten dieser Sprays basieren auf Eukalyptus-Citriodora-Öl (Zitroneneukalyptus), Geraniol oder Margosa-Extrakt. Der Geruch hält die Zecken fern.
    • Anwendung: Ich sprühe den Hund vor allem an den Beinen, am Bauch und im Brustbereich ein. Wichtig: Den Kopfbereich aussparen!
    • Vorteile: Keine fettigen Rückstände im Fell und sofortige Schutzwirkung.
    • Mein Profi-Tipp für dich: Achte darauf, dass dein Hund das Geräusch des Sprühens nicht als bedrohlich empfindet. Gerade unsichere Hunde erschrecken sich oft vor dem Zischen. Du kannst das Mittel einfach auf ein Tuch sprühen und den Hund damit abreiben, das ist völlig stressfrei und genauso effektiv!

    Spot-ons: Die Klassiker im Nacken

    Spot-ons werden direkt auf die Haut aufgetragen, meist zwischen die Schulterblätter, damit der Hund es nicht ablecken kann. Hier unterscheiden wir zwischen chemischen Keulen und pflanzlichen Varianten.

    Chemische Spot-ons (Die starken Abwehrmittel):

    • Frontline (Wirkstoff: Fipronil): Dieses Mittel tötet Zecken zuverlässig ab, wirkt jedoch nicht abschreckend und ist für Haushalte mit Katzen unbedenklich.
    • Advantix (Wirkstoff: Permethrin): Es wirkt extrem abschreckend auch gegen Mücken, ist aber für Katzen im selben Haushalt absolut lebensgefährlich!
    • Vectra 3D (Wirkstoffe: Dinotefuran/Permethrin): Dieses sehr breit wirkende Präparat schützt auch vor Sandmücken, darf aber wegen des Permethrins ebenfalls niemals bei Katzenkontakt angewendet werden.
    • Verfügbarkeit: Chemische Spot-ons gibt es oft beim Tierarzt oder in der Apotheke, natürliche Varianten findest du im Fachhandel.

    Natürliche Spot-ons (z. B. Bogaprotect, Amigard, Canina PETVITAL Verminex):

    • Diese sanften, rein abschreckenden Alternativen auf Basis von Margosa-Extrakt oder Decansäure (Kokosfett) schonen den Organismus deines Hundes, müssen aber oft schon nach ein bis zwei Wochen neu aufgetragen werden.

    Halsbänder: Schutz für die ganze Saison

    Halsbänder geben den Wirkstoff kontinuierlich über Monate ab. Das ist bequem, bedeutet aber auch eine Dauerbelastung für das Tier.

    Die 3 gängigsten Halsbänder:

    • Seresto: Schützt bis zu 8 Monate gegen Zecken und Flöhe.
    • Scalibor: Beliebt für den Urlaub (schützt auch gegen Sandmücken), Wirkstoff Deltamethrin.
    • Kiltix: Ein echter Klassiker mit der Wirkstoffkombination aus Flumethrin und Propoxur. Hält bis zu sieben Monate, der Wirkstoff verteilt sich oft wie ein feiner Puder auf dem Fell deines Hundes
    • Verfügbarkeit: Meist über den Tierarzt oder die Apotheke (rezeptfrei, aber apothekenpflichtig).

    Wichtiger Hinweis zum Schwimmen: Diese Wirkstoffe sind extrem giftig für Wasserlebewesen. Wenn dein Hund in der Saale oder im Untreusee badet, muss das Halsband vorher unbedingt ausgezogen werden. Es gibt derzeit kaum Halsbänder mit chemischen Wirkstoffen, die für Gewässer wirklich unbedenklich sind.

    2 entspannte Hunde schwimmen im Untreusee bei Hof
    Vorsicht beim Baden: Nicht jeder Zeckenschutz ist umweltfreundlich.

    Tabletten: Die „saubere“ Lösung für Wasserratten

    Kautabletten sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, da sie von innen wirken. Für Hunde, die viel schwimmen oder eng mit Kindern zusammenleben, sind sie ideal, da kein Gift auf dem Fell klebt.

    Die 3 gängigsten Tabletten:

    • Bravecto: Bekannt für seine lange Wirkungsdauer von bis zu zwölf Wochen.
    • NexGard: Eine Tablette, die monatlich verabreicht wird und auch gegen Milben hilft.
    • Simparica: Ebenfalls eine monatliche Tablette mit einem sehr breiten Wirkungsspektrum.
    • Frontpro: Eine Kautablette für die monatliche Gabe, die Zecken und Flöhe nach dem Biss sehr schnell abtötet.

    Ein wichtiger Punkt bei Tabletten ist jedoch, dass sie systemisch wirken. Das bedeutet, der Wirkstoff verteilt sich im gesamten Körper des Hundes. Zudem muss die Zecke erst zubeißen und Blut saugen, um mit dem Wirkstoff in Kontakt zu kommen und abzusterben. Im Gegensatz zu manchen Halsbändern oder Spot-ons haben Tabletten meist keinen abschreckenden Effekt (Repellent-Effekt). Ein kurzer Check bei deinem Tierarzt ist ebenso ratsam, um die Dosierung exakt auf das Gewicht deines Hundes abzustimmen und mögliche Unverträglichkeiten auszuschließen. Die Wirkungsdauer ist meinst länger als angegeben, daher am besten mit der nächsten Gabe warten, bis die Wirkung wieder nachgelassen hat.

    Wo bekommt man diese Tabletten?

    Da es sich um verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, erhältst du sie ausschließlich bei deinem Tierarzt in Hof oder der näheren Umgebung. Ein kurzer Check beim Profi ist ohnehin ratsam, um die Dosierung genau auf das Gewicht deines Hundes abzustimmen.

    Collie, Border Collie, Longhaired Whippet und Australian Shepherd auf einem Weg im im Landkreis Hof.
    Achtung, einige Rassen vertragen bestimmten Zeckenschutz nicht!

    Besondere Vorsicht bei bestimmten Rassen: Der MDR1-Defekt

    Wie eingangs erwähnt, gibt es ein Thema, das mir als Hundetrainerin besonders am Herzen liegt. Manche Hunde vertragen die gängigen chemischen Zeckenmittel schlichtweg nicht. Der MDR1-Defekt ist ein Gendefekt, der dazu führt, dass bestimmte Arzneistoffe die Blut-Hirn-Schranke ungehindert passieren können. Was bei einem gesunden Hund kaum Auswirkungen hat, kann bei einem betroffenen Hund zu schweren neurologischen Vergiftungen, Krämpfen oder gar zum Tod führen.

    Prüfe bitte unbedingt, ob dein Hund zu einer der gefährdeten Rassen gehört oder ein Mischling aus diesen ist:

    • Collies (Kurz- und Langhaar)
    • Australian Shepherds und Miniature American Shepherds
    • Border Collies
    • Shelties (Shetland Sheepdogs)
    • Weißer Schweizer Schäferhund
    • Bobtails (Old English Sheepdogs)
    • Longhaired Whippets

    Falls du dir unsicher bist, lässt sich dieser Defekt ganz einfach über einen Gentest beim Tierarzt feststellen. In unserer Region Hof gibt es spezialisierte Praxen, die dich hierzu umfassend beraten können. Sicherheit geht hier definitiv vor, bevor man zu einem starken Spot-on oder einer Tablette greift.

    Mit Verstand schützen statt dauerhaft belasten

    Auch wenn der Schutz vor Krankheiten wie Borreliose extrem wichtig ist, solltest du das System deines Hundes nicht unnötig strapazieren. Viele Präparate haben eine Depotwirkung, die oft länger anhält als angegeben. Ich empfehle: Warte ab. Beobachte deinen Hund genau. Wenn die Wirkung nachlässt und du die erste Zecke entdeckst, ist immer noch Zeit, das Mittel nachzulegen. Ein gesundes Immunsystem ist die Basis für ein langes Hundeleben, daher gilt für mich: So viel Schutz wie nötig, aber so wenig Chemie wie möglich.

    Abschließend gilt für alle Hundefreunde in Hof und Umgebung: Sucht eure Hunde nach jedem Gang durch den Wald oder über die Wiese gründlich ab. Das ist die sicherste und gesündeste Methode, um Krankheiten zu verhindern. Bei Tail Titans stehe ich dir gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn du Fragen zur Auswahl des richtigen Mittels oder zum Verhalten im Wald hast. Bleibt gesund und zeckenfrei beim nächsten Ausflug zum Untreusee!

  • Nächtliches Schmatzen und Unruhe: Warum Sodbrennen beim Hund im Winter zunimmt

    Nächtliches Schmatzen und Unruhe: Warum Sodbrennen beim Hund im Winter zunimmt

    Hund vor gelblichem Erbrochenem als mögliches Symptom von Sodbrennen oder Magenübersäuerung

    Kennst du das? Du liegst nachts gerade im Tiefschlaf und plötzlich hörst du dieses rhythmische, fast schon panische Schmatzen aus dem Körbchen. Viele Hundebesitzer, die zu mir in die Hundeschule Tail-Titans kommen, können sich dieses Verhalten anfangs gar nicht erklären. Doch hinter der nächtlichen Unruhe steckt oft ein schmerzhaftes Problem: Sodbrennen beim Hund. Besonders jetzt, wenn es draußen im Hofer Land so richtig ungemütlich wird, häufen sich diese Fälle bei uns im Training.

    Was ist Sodbrennen beim Hund?

    Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt und dort die Schleimhaut reizt. Ähnlich wie beim Menschen verursacht das ein unangenehmes Brennen oder Druckgefühl. Hunde können uns das natürlich nicht sagen – sie zeigen stattdessen bestimmte Verhaltensweisen.

    Anzeichen: Woran erkenne ich Sodbrennen beim Hund?

    Hunde leiden meist nachts oder in den frühen Morgenstunden, wenn der Magen leer ist. Da sie uns nicht direkt sagen können, was wehtut, äußert sich Sodbrennen meist durch diese typischen Verhaltensweisen:

    • Häufiges Schmatzen und schweres Schlucken
    • Exzessives Lecken und Kauen (an sich selbst, an Decken, Wänden oder dem Boden)
    • Nächtliche Unruhe (ständiges Aufstehen, Hinsetzen und Platzwechsel)
    • Panisches Grasfressen beim Rausgehen, um den Magen zu beruhigen
    • Erbrechen von wässeriger, gelber Flüssigkeit (Galle), mit und ohne Futterreste

    Ursachen: Warum bekommen Hunde Sodbrennen?

    Sodbrennen kann viele Gründe haben. Oft ist es nicht nur ein einzelner Auslöser, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

    1. Der Winter-Faktor: Schnee und Streusalz

    In meiner Hundeschule in Hof merke ich jedes Jahr aufs Neue: Sobald der erste Schnee im Hofer Land liegt, häufen sich die Fragen meiner Kunden zum Thema Magenprobleme. Es ist fast schon ein Klassiker in der Wintersaison, dass die Anfragen zu nächtlichem Schmatzen und Unruhe sprunghaft ansteigen. Das hat handfeste Gründe:

    • Schnee fressen und Kälte: Viele Hunde lieben es, im Schnee zu toben und davon zu naschen. Die extreme Kälte reizt die Magenschleimhaut direkt und kurbelt die Säureproduktion massiv an.
    • Die unterschätzte Streusalz-Falle: Das ist ein oft vergessener Punkt. Hunde nehmen das Salz über die Pfoten auf – entweder direkt beim Laufen oder indirekt, wenn sie sich nach dem Spaziergang die Pfoten sauber lecken. Das Salz landet so im Magen und reizt ihn massiv.
      • Tipp: Reinige nach dem Gassigehen die Pfoten mit einem feuchten Tuch oder einem lauwarmen Wasserbad. Das schützt den Magen und verhindert gleichzeitig schmerzhafte Risse an den Ballen.

    2. Nervöser Magen & Stress

    Ein sensibler Hundemagen ist keine Seltenheit. Stress im Alltag spielt eine riesige Rolle, da ein Hund, der innerlich nicht zur Ruhe kommt, vermehrt Magensäure ausschüttet. Typische Auslöser sind:

    • Zu wenig oder falsche Auslastung (gerade wenn die Runden im Winter kürzer ausfallen).
    • Dauerhafte Reizüberflutung oder Unsicherheit.
    • Überforderung im Training.

    Manche Hunde zeigen dann sogenannte Übersprungshandlungen – zum Beispiel exzessives Lecken an Gegenständen oder das hektische Fressen von Gras und Erde. Das ist oft ein Hilferuf eines bereits gereizten Magens. Ein entspannter Hund ist meist auch im Magen-Darm-Bereich deutlich robuster.

    müder Hund mit unruhigem Blick als mögliches Anzeichen für Sodbrennen beim Hund

    3. Rassedisposition: Sind manche Hunde anfälliger?

    Die Genetik spielt eine große Rolle. Besonders anfällig für Sodbrennen sind folgende Gruppen:

    • Sensible Pudel & Hütehunde: Bei Pudeln, Border Collies oder Aussies schlagen Stress und Angst oft direkt auf den Magen.
    • Kurzköpfige Rassen (Mops & Bulldogge): Kurze Speiseröhren oder Zwerchfellbrüche begünstigen hier anatomisch Sodbrennen.
    • Tiefbrüstige Rassen: Große Hunde wie Doggen oder Schäferhunde neigen bauartbedingt eher zu Reflux.
    • Die Allergiker: Terrier und Bulldoggen leiden oft unter Unverträglichkeiten, die sich durch chronisches Sodbrennen äußern.

    4. Medikamente und Fütterung

    Nicht zu unterschätzen sind medizinische Ursachen oder falsche Routinen:

    • Medikamente: Schmerzmittel oder Antibiotika können die schützende Magenschleimhaut angreifen. Hier solltest du immer Rücksprache mit deinem Tierarzt halten.
    • Fütterungsfehler: Zu große Portionen auf einmal, sehr fettreiches Futter oder hastiges Schlingen belasten das System unnötig.

    Was kann man tun? Hilfe für den empfindlichen Magen

    Wenn der Verdacht auf Sodbrennen besteht, sollte bei häufigen Symptomen immer ein Tierarzt konsultiert werden. Zusätzlich kannst du im Alltag viel bewirken:

    • Der Betthupferl-Trick: Eine kleine Portion Futter direkt vor dem Schlafengehen sorgt im Magen für mehr Ruhe. Tagsüber kann es helfen, mehrere kleine Portionen zu geben
    • Nahrungsergänzung: Es gibt Zusätze auf Basis von Tonerde oder Heilerde, die überschüssige Säure binden und den Magen beruhigen können.
    • Stress reduzieren: Sorge für geistige und körperliche Auslastung sowie gezielte Ruhephasen.

    Training und Auslastung – oft unterschätzt

    Viele denken bei Sodbrennen zuerst an das Futter. Doch auch mentale Auslastung und Entspannung spielen eine große Rolle. Ein Hund, der regelmäßig sinnvoll beschäftigt wird, ist ausgeglichener – und das wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus.

    In meinen Kursen bei Tail-Titans in Hof erlebe ich immer wieder, wie stark sich Training, Struktur und gemeinsame Aktivitäten auf das Wohlbefinden auswirken. Ob Tricktraining, Hoopers, Longieren oder entspanntes Alltagstraining – ein ausgeglichener Hund hat meist auch einen stabileren Magen.

    Fazit

    Sodbrennen beim Hund ist unangenehm, aber gut erkennbar, wenn man die Signale kennt. Besonders im Winter kann das Thema durch Schnee, Streusalz und veränderte Bewegung zunehmen.

    Wenn du Unterstützung suchst, um deinen Hund körperlich und geistig in die Balance zu bringen, melde dich bei mir. Gemeinsam sorgen wir für eine entspannte Zeit – für dich und deinen Hund! In meinen Kursen zeige ich dir praxisnah und individuell, worauf es wirklich ankommt. Klicke hier, um dich unverbindlich anzumelden.

  • Wenn’s draußen richtig kalt wird: Was Hunde jetzt wirklich brauchen – und wann ein Mantel sinnvoll ist

    Wenn’s draußen richtig kalt wird: Was Hunde jetzt wirklich brauchen – und wann ein Mantel sinnvoll ist

    Gerade hier in Hof und ganz Oberfranken sind die Winter oft kalt, windig und ungemütlich. Kein Wunder also, dass viele Hundehalter sich jedes Jahr wieder fragen: „Braucht mein Hund jetzt einen Mantel – oder ist das übertrieben?“

    Kurz gesagt: Es kommt darauf an. Manche Hunde stecken Kälte locker weg, andere frieren schon nach wenigen Minuten. Und genau hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

    Warum Hunde überhaupt auskühlen können

    Auch wenn Hunde einen natürlichen Kälteschutz besitzen, geraten manche schneller an ihre Grenzen. Wird ein Hund zu kalt, belastet das nicht nur sein Wohlbefinden, sondern auch seine Gesundheit. Eine deutliche Abkühlung kann das Immunsystem schwächen – und damit Infektionen begünstigen. Häufige Folgen sind beispielsweise Husten, Blasenentzündungen oder allgemeine Erkältungssymptome.

    Besonders riskant wird es, wenn Hunde nach Regen, Schnee oder dem Baden nicht richtig abgetrocknet werden. Bleibt Feuchtigkeit am Körper, verliert er deutlich schneller Wärme.

    Welche Hunde frieren besonders schnell?

    Es gibt einige Fellnasen, die naturgemäß empfindlicher sind:

    • kleine Hunderassen
    • Hunde ohne Unterwolle oder mit sehr kurzem Fell
    • Welpen, die die Kälte noch nicht kennen
    • Senioren, die nicht mehr so gut regulieren können
    • Hunde mit Herz-Kreislauf-Schwächen
    • Hunde mit Arthrose oder Gelenkproblemen
    • Kälteempfindliche Rassen wie Dobermänner, Boxer, Windhunde

    Das bedeutet aber nicht, dass alle anderen Hunde automatisch „winterfest“ sind. Pfoten, Ohren und Bauch werden bei jedem Hund schnell kalt – egal wie viel Fell er hat. Pflege spielt hier eine Rolle: Gepflegte Pfoten, etwas Pfotenschutzcreme oder das Entfernen von Schneeklumpen nach dem Spaziergang helfen enorm.

    Woran erkenne ich, dass mein Hund friert?

    Hunde zeigen relativ deutlich, wenn sie sich unwohl fühlen. Typische Anzeichen sind:

    • Zittern oder angespanntes Stehen
    • eingezogene Rute
    • langsamer, vorsichtiger Gang
    • geduckte Körperhaltung
    • weniger Freude an Bewegung
    • sie suchen aktiv Nähe oder Wärme

    Wenn diese Signale auftauchen, ist ein Mantel nicht einfach ein „Modetrend“, sondern ein wichtiges Hilfsmittel.

    So schützt du deinen Hund zuverlässig vor Kälte

    Es gibt viele Möglichkeiten, deinem Hund Wärme zu schenken – zu Hause und unterwegs:

    Für draußen:

    • Ein wärmerer Hundemantel, besonders bei Wind, Schnee oder Regen
    • Regelmäßige Bewegung, aber ohne Überforderung
    • Kein längeres Liegen auf kaltem Boden

    Für drinnen:

    • Wärmende Unterlagen wie Hundebetten, Decken oder Wärmematten
    • Hund nach Spaziergängen immer gründlich abtrocknen
    • Zugluft vermeiden, besonders bei jungen und alten Hunden
    Chapati, eine junge Labrador-Mischlingshündin, sitzt im Winter still da und trägt einen Hundemantel, der sie beim Warten warm hält.
    Auch in Ruhephasen gut geschützt – Chapati bleibt beim Warten auch bei Minus-Graden schön warm.

    Kann mein Hund sich erkälten?

    Ja – Hunde können sich genauso erkälten wie wir, auch wenn die Symptome etwas anders aussehen. Typisch sind:

    • Husten oder Würgen
    • Mattigkeit
    • leichte Fieberschübe
    • Halsschmerzen
    • weniger Appetit

    Eine laufende Nase ist beim Hund eher selten. Treten Beschwerden länger auf oder wirken sie ungewöhnlich stark, sollte immer ein Tierarzt drüber schauen – hinter denselben Symptomen können auch Bronchitis oder andere Infektionen stecken.

    Was hat ein Hundemantel mit Training zu tun?

    Tatsächlich mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Besonders Welpen, ältere Hunde oder Vierbeiner mit körperlichen Einschränkungen profitieren nicht nur von zusätzlicher Wärme, sondern auch von passendem Training für die kalte Jahreszeit. Dazu gehören unter anderem:

    • ein angepasstes Wintertraining, das den Körper schont
    • sichere Bewegungsabläufe, um Ausrutschen und Verspannungen zu vermeiden
    • Ruhe- und Entspannungsübungen im Freien
    • das ruhige, stressfreie Anziehen eines Hundemantels
    • gezielte Unterstützung bei Gelenk- und Muskelthemen

    Gerade im Winter zeigen viele Hunde draußen Unsicherheiten, frieren schneller oder entwickeln Verspannungen. Ein gut gewählter Mantel und das richtige Training arbeiten hier Hand in Hand und machen Spaziergänge wieder angenehm.

    Hund friert im Winter? Unterstützung findest du bei Tail Titans in Hof

    In meiner Hundeschule Tail Titans in Hof helfe ich dir dabei, deinen Hund gesund, sicher und entspannt durch die kalte Jahreszeit zu begleiten – egal ob neugieriger Welpe, aktiver Familienhund oder Senior mit besonderen Bedürfnissen.

    Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Hund friert oder wie du ihn optimal an den Winter gewöhnst: In meinen Kursen zeige ich dir praxisnah und individuell, worauf es wirklich ankommt. Fülle jetzt einfach die Kursumfrage aus, um dich unverbindlich anzumelden.

  • Jetzt in Hof: Longieren mit Hund

    Jetzt in Hof: Longieren mit Hund

    Hat dein Hund unterwegs nur Augen für andere Dinge und kaum für dich? Wünschst du dir eine tiefere Verbindung und mehr Aufmerksamkeit von Hund? Dann ist Longieren genau das Richtige für euch! Basierend auf den Erfahrungen, die ich in Seminaren bei der Hundeteamschule und Sami El Ayachi gesammelt habe, zeige ich dir, wie du beim Longieren über Körpersprache einen feinen, klaren Dialog mit deinem Hund aufbaust.

    Was macht Longieren so besonders?

    Longieren ist eine einzigartige Möglichkeit, die Distanzarbeit mit deinem Hund auf ein neues Level zu heben. Das Ziel ist es, durch deine Körpersprache und feine Signale eine klare, nonverbale Kommunikation aufzubauen. Sami El Ayachi hat dieses Konzept perfektioniert: Es geht um einen leisen Dialog, bei dem du deinem Hund durch kleinste Bewegungen, Blickkontakte und deine eigene Körperhaltung klare Signale gibst, während er sich am Rand eines Kreises bewegt. Der Fokus liegt dabei nicht auf Druck, sondern auf Präsenz und Klarheit.

    Dieses Training macht Spannungen im Dialog sichtbar und hilft, eingefahrene Muster zu durchbrechen. Es ist eine faszinierende Möglichkeit, deine eigene Körpersprache bewusster einzusetzen und die deines Hundes zu verstehen. Mein Longierkurs bietet eine perfekte Mischung aus mentaler und körperlicher Auslastung und stärkt das Teamgefühl in einer entspannten Umgebung in Hof.

    Jetzt unverbindlich Platz sichern!

    Möchtest du dabei sein und die Chance nutzen, die Bindung zu deinem Hund auf eine ganz neue Art zu vertiefen? Dann sichere dir jetzt deinen Platz, bevor der Kurs startet. Fülle die Kursumfrage aus, um dich unverbindlich anzumelden.

  • Die neue Hundeschule in Hof!

    Die neue Hundeschule in Hof!

    Ich freue mich riesig, dich und deine Fellnase auf meiner neuen Webseite tail-titans.de begrüßen zu dürfen. Hier dreht sich alles darum, wie du und dein Hund ein unschlagbares Team werdet! Gemeinsam entdecken wir, welche Superkräfte in euch stecken und wie ihr euer volles Potenzial entfalten könnt.

    Meine Philosophie ist einfach: Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen und dabei richtig viel Spaß haben. Ob für junge Wilde oder erfahrene Begleiter – ich helfe euch dabei, euer gemeinsames Hobby zu finden und ganz nebenbei die Superkräfte in eurem Hund-Mensch-Team zu entdecken.

    Dein Super-Training wartet schon!

    Damit ich sicherstellen kann, dass die ersten Kurse genau das bieten, was ihr euch wünscht, benötige ich deine Hilfe! Nimm dir kurz Zeit und fülle meine Kursumfrage aus. So kann ich herausfinden, welche Kurse du dir wünschst und dich unverbindlich vormerken lassen. Egal, ob du dich für Frisbee, Longieren, Agility, Hoopers, Tricksen, Apportieren oder andere spannende Kurse interessierst – hier in Hof wartet das passende Training auf euch.

    Gemeinsam durchstarten

    Ich kann es kaum erwarten, dich und deinen Hund kennenzulernen und gemeinsam in die Welt des Hundetrainings einzutauchen. Hast du Fragen zu meinen Kursen, zur Erziehung oder zu meiner Philosophie? Dann zögere nicht, mich zu kontaktieren. Ich stehe dir gerne mit Rat und Tat zur Seite, damit ihr zu einem echten Superteam werdet.

    Deine Sonja