Ich freue mich riesig, euch heute ein ganz besonderes Highlight in meinem Kursprogramm vorstellen zu dürfen, auf das viele von euch (vielleicht heimlich) schon lange gewartet haben. Pünktlich zur kommenden Fest-Saison in und um Hof starte ich ein exklusives Spezialtraining: Das Schlappen-Taxi!
Wer kennt es nicht? Man genießt die gesellige Zeit auf dem Volksfest oder am Schlappentag, und plötzlich ist der Heimweg doppelt so lang wie der Hinweg. Genau hier setze ich an: Warum den Hund nur als Begleiter sehen, wenn er dich auch sicher nach Hause navigieren kann?
In diesem Kurs bilde ich deinen Hund zum zertifizierten Chauffeur aus. Egal ob er dich souverän an der Leine an jeder Laterne vorbeimanövriert oder dich ganz entspannt im Bollerwagen heimzieht – ich zeige euch, wie ihr als Team auch nach einer Maß zu viel sicher ankommt.
Die Highlights des Kurses:
Navi-Training: Dein Hund lernt den Heimweg ohne GPS.
Promille-Parieren: Sicherer Ausgleich von Schwankungen an der Leine.
Biergarten-Training: Übungseinheiten unter Realbedingungen in der Hofer Altstadt.
Hand aufs Herz
Der Schlappen-Taxi-Kurs war natürlich nur ein kleiner April-Scherz. Den Bollerwagen-Führerschein müssen wir also erst mal vertagen! Auch wenn dein Hund dich nicht nach Hause zieht – die Zeit, die ihr gemeinsam verbringt, ist das Wichtigste. Bei mir in der Hundeschule Tail Titans in Hof helfe ich euch durch Erfolgserlebnisse ein echtes Team zu werden, euer Vertrauen zueinander zu stärken und damit auch euer beider Selbstvertrauen. Das wird
Mein exklusives Angebot für dich
Damit wir direkt loslegen können, habe ich mir was überlegt:
Wir setzen uns 30 Minuten für ein intensives Erstgespräch zusammen – für nur 30 €. Dabei möchte ich euch beide persönlich erleben, mir euren aktuellen Trainingsstand anschauen und gemeinsam mit dir herausfinden, welche Gruppe am besten zu euch passt.
Bonus-Aktion: Wenn du dich danach für eine 5er-Karte (100 €) entscheidest, schenke ich dir die 6. Stunde einfach oben drauf!
Erfahre jetzt alles über meine Gruppen und Kurse und melde dich einfach über das Formular bei mir:
Die milden Winter in Oberfranken und die spürbare Klimaerwärmung verändern unsere Natur – und damit auch die Gefahr, die von Parasiten ausgeht. Wer in Hof, am Untreusee oder im Frankenwald mit seinem Hund unterwegs ist, merkt es deutlich: Die Zeckensaison ist länger und intensiver als früher. Als Hundetrainerin bei Tail Titans stelle ich fest, dass sich durch die steigenden Temperaturen zudem neue Arten wie die Auwaldzecke oder die Hyalomma-Zecke bei uns ausbreiten. Diese Arten können schwerwiegendere Krankheiten übertragen als der klassische Holzbock. Deshalb ist ein durchdachter Schutz für deinen Hund heute wichtiger denn je.
Die 3 Zeckenarten im Überblick
Der Gemeine Holzbock: Er lauert flächendeckend in unseren oberfränkischen Wäldern und Wiesen. Die absolute Hauptgefahr bei dieser Zecke ist die Übertragung von Borreliose und Anaplasmose. Symptome beim Hund: Oft bemerkst du als erstes wechselnde Lahmheiten (der Hund humpelt mal vorne, mal hinten), Fieberschübe, geschwollene Gelenke, Appetitlosigkeit und allgemeine Schlappheit.
Die Auwaldzecke: Sie breitet sich durch die milden Winter rasant bei uns an Flussufern wie der Saale aus und ist oft schon im Februar aktiv. Sie bringt die gefährliche Babesiose (Hundemalaria) mit sich, die die roten Blutkörperchen zerstört. Symptome beim Hund: Hier ist schnelles Handeln gefragt. Typische Warnsignale sind plötzliches, sehr hohes Fieber, extreme Schwäche, blasse oder gelbliche Schleimhäute und ein auffällig dunkel gefärbter Urin.
Die Hyalomma-Zecke: Diese riesige, gestreifte Zecke profitiert von unseren immer heißeren Sommern. Anders als heimische Arten wartet sie nicht passiv im Gras, sondern jagt ihren Wirt aktiv über mehrere Meter. Diese auffällig große Zecke kann Bakterien (Rickettsien) übertragen, die beim Hund Fleckfieber auslösen können. Symptome beim Hund: Eine Infektion zeigt sich meist durch Fieber, stark geschwollene Lymphknoten, Teilnahmslosigkeit und in schweren Fällen durch kleine punktförmige Blutungen in den Schleimhäuten.
Achtung bei Hundespaziergängen: Neben dem Holzbock sind auch Auwald- und Riesenzecken (Hyalomma) in Hof auf dem Vormarsch.
Natürliche Mittel: der sanfte Weg
Viele Hundebesitzer bevorzugen eine chemiefreie Lösung. Ich empfehle diese Mittel oft für Hunde mit einem sehr empfindlichen Immunsystem. Wichtig zu wissen: Diese natürlichen Mittel wirken alle als sogenannte „Repellents“. Das bedeutet, sie wirken rein abschreckend – sie töten die Zecken also nicht ab, sondern halten sie durch ihren speziellen Geruch lediglich auf Abstand. Allerdings musst du beachten: Die Wirksamkeit der Mittel hängt stark von dem Eigengeruch des Hundes und dem Zeckenvorkommen in deiner Umgebung ab – ein Versuch schadet nicht:
Öle zum Einreiben:
Bekannte Mittel: Kokosöl (Laurinsäure), Schwarzkümmelöl (ins Futter oder aufs Fell, für Katzen hochgiftig!), Bernsteinketten (sollen Zecken durch elektrostatische Aufladung und die Abgabe von ätherischen Ölen/Harzgeruch abwehren)
Anwendung: Kokosöl musst du vor jedem Spaziergang in Hofs Wäldern frisch auftragen und ins Fell einmassieren.
Vorteile: Keine Chemie, keine Belastung für den Organismus.
Nachteile: Deutlich schwächere Wirkung, muss ständig erneuert werden, Wirkung nicht wissenschaftlich belegt.
Natürliche Sprays (Der schnelle Schutz für unterwegs):
Neben den Ölen gibt es auch natürliche Repellent-Sprays. Diese sind besonders praktisch, wenn es mal schnell gehen muss.
Wirkstoffe: Die meisten dieser Sprays basieren auf Eukalyptus-Citriodora-Öl (Zitroneneukalyptus), Geraniol oder Margosa-Extrakt. Der Geruch hält die Zecken fern.
Anwendung: meistens sprüht man vor jedem Gassigang den Hund vor allem an den Beinen, am Bauch und im Brustbereich ein. Wichtig: Den Kopfbereich aussparen!
Vorteile: Keine fettigen Rückstände im Fell und sofortige Schutzwirkung.
Mein Profi-Tipp für dich: Achte darauf, dass dein Hund das Geräusch des Sprühens nicht als bedrohlich empfindet. Gerade unsichere Hunde erschrecken sich oft vor dem Zischen. Du kannst das Mittel einfach auf ein Tuch sprühen und den Hund damit abreiben, das ist völlig stressfrei und genauso effektiv!
Spot-ons: Die Klassiker im Nacken
Spot-ons werden direkt auf die Haut aufgetragen, meist zwischen die Schulterblätter, damit der Hund es nicht ablecken kann. Hier unterscheiden wir zwischen chemischen Keulen und pflanzlichen Varianten.
Vorteile:
Unauffällig im Alltag: Der Hund wird beim Spielen oder Rennen im Unterholz nicht durch ein zusätzliches Halsband gestört, an dem er hängen bleiben könnte. Einfache Routine: Einmal im Monat (teilweise hält der Schutz auch länger an) kurz in den Nacken getropft, verteilt sich der Wirkstoff über den natürlichen Fettfilm der Haut selbstständig über den ganzen Körper.
Nachteile:
Umweltgefahr und Badeverbot: Auch Spot-ons sind hochgiftig für Wasserlebewesen. In den ersten 48 Stunden nach dem Auftragen herrscht absolutes Badeverbot. Aber auch danach wäscht sich bei jedem Sprung in den Untreusee immer ein kleiner Teil des Nervengiftes aus dem Fell in unser Ökosystem. Lebensgefahr für Katzen: Das ist ein Punkt, den ich im Training immer wieder betone. Viele chemische Spot-ons enthalten den Wirkstoff Permethrin. Dieser ist für Katzen hochgradig giftig. Wenn deine Katze mit dem Hund schmust, ihn ableckt oder im selben Bett schläft, darfst du diese Mittel auf keinen Fall verwenden. Einschränkungen nach dem Auftragen: In den ersten Tagen bleibt oft ein fettiger Fleck im Nacken zurück. Hier sollten gerade kleine Kinder den Hund nicht streicheln und sich danach die Hände in den Mund stecken. Hautreizungen: Manche Hunde reagieren genau an der Auftragsstelle im Nacken mit Juckreiz, Rötungen oder sogar Haarausfall.
Chemische Spot-ons (Die starken Abwehrmittel):
Frontline (Wirkstoff: Fipronil): Dieses Mittel tötet Zecken zuverlässig ab, wirkt jedoch nicht abschreckend und ist für Haushalte mit Katzen unbedenklich.
Advantix (Wirkstoff: Permethrin): Es wirkt extrem abschreckend auch gegen Mücken, ist aber für Katzen im selben Haushalt absolut lebensgefährlich!
Vectra 3D (Wirkstoffe: Dinotefuran/Permethrin): Dieses sehr breit wirkende Präparat schützt auch vor Sandmücken, darf aber wegen des Permethrins ebenfalls niemals bei Katzenkontakt angewendet werden.
Verfügbarkeit: Chemische Spot-ons gibt es oft beim Tierarzt oder in der Apotheke, natürliche Varianten findest du im Fachhandel.
Natürliche Spot-ons (z. B. Bogaprotect, Amigard, Canina PETVITAL Verminex):
Diese sanften, rein abschreckenden Alternativen auf Basis von Margosa-Extrakt oder Decansäure (Kokosfett) schonen den Organismus deines Hundes, müssen aber oft schon nach ein bis zwei Wochen neu aufgetragen werden.
Halsbänder: Schutz für die ganze Saison
Halsbänder geben den Wirkstoff kontinuierlich über Monate ab. Das ist bequem, bedeutet aber auch eine Dauerbelastung für das Tier.
Vorteile:
Bequemer Langzeitschutz: Mit nur einem Handgriff ist der Hund oft für die komplette Zeckensaison (bis zu 8 Monate) geschützt. Man muss nicht jeden Monat an eine Auffrischung denken. Sofortiger Abbruch möglich: Das ist für mich ein riesiger Pluspunkt. Wenn ein Hund den Wirkstoff nicht verträgt oder sich unwohl fühlt, kann ich das Halsband einfach abnehmen und die ständige Wirkstoffabgabe stoppt. Idealer Urlaubsbegleiter: Gerade wenn es mit dem Hund in den Süden geht, empfehle ich oft spezielle Halsbänder. Manche Modelle bieten nämlich zusätzlich einen zuverlässigen Schutz vor der Sandmücke, die in Mittelmeerländern gefährliche Krankheiten wie Leishmaniose überträgt.
Nachteile:
Restrisiko für Wasserlebewesen: Das Halsband vor dem Schwimmen abzunehmen, ist absolute Pflicht. Aber auch dann ist das Baden nicht unbedenklich. Der Wirkstoff hat sich ja bereits über den Fettfilm auf dem ganzen Hund verteilt. Bei jedem Bad in der Saale wäscht sich dieser unsichtbare Film teilweise ab und vergiftet Fische und andere Wasserlebewesen. Es gibt derzeit kaum Halsbänder mit chemischen Wirkstoffen, die für Gewässer wirklich unbedenklich sind. Gefahr für Katzen im Haushalt: Genau wie bei den Spot-ons kommen in einigen Halsbändern Wirkstoffe zum Einsatz, die für Katzen toxisch sind. Wenn die Hauskatze sich eng an den Hals des Hundes kuschelt oder ihn dort putzt, droht eine gefährliche Vergiftung. Dauerhafter Körperkontakt: Der Hund trägt permanent Chemie am Körper. Wer viel mit seinem Hund kuschelt oder ihn mit ins Bett nimmt, kommt unweigerlich mit dem feinen Puder des Halsbandes in Berührung. Verlust- und Verletzungsgefahr: Sehr aktive Hunde können das Halsband beim Toben verlieren oder im schlimmsten Fall an Ästen hängen bleiben.
Die 3 gängigsten Halsbänder:
Seresto: Schützt bis zu 8 Monate gegen Zecken und Flöhe.
Scalibor: Beliebt für den Urlaub (schützt auch gegen Sandmücken), Wirkstoff Deltamethrin.
Kiltix: Ein echter Klassiker mit der Wirkstoffkombination aus Flumethrin und Propoxur. Hält bis zu sieben Monate, der Wirkstoff verteilt sich oft wie ein feiner Puder auf dem Fell deines Hundes
Verfügbarkeit: Meist über den Tierarzt oder die Apotheke (rezeptfrei, aber apothekenpflichtig).
Vorsicht beim Baden: Nicht jeder Zeckenschutz ist umweltfreundlich.
Tabletten: Die „saubere“ Lösung für Wasserratten
Kautabletten sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, da sie von innen wirken. Für Hunde, die viel schwimmen oder eng mit Kindern zusammenleben, sind sie ideal, da kein Gift auf dem Fell klebt.
Vorteile:
Sicher für den Familienalltag: Da die Tablette von innen wirkt, gibt es kein fettiges Fell und keine Chemie außen am Körper. Kinder können bedenkenlos mit dem Hund kuscheln. Auch Katzen im Haushalt sind hier absolut sicher, da sie keine Giftstoffe vom Fell des Hundes ablecken können. Umweltfreundlich beim Schwimmen: Für wasserverrückte Hunde ist das die sauberste Lösung. Wer an den warmen Tagen im Untreusee oder in der Saale baden geht, wäscht keine Umweltgifte in das Wasser. Fische und das gesamte Gewässer bleiben komplett geschützt. Kein Wirkstoffverlust: Egal wie oft der Hund nass wird, sich im Schlamm wälzt oder shampooniert wird, die Wirkung bleibt über den gesamten Zeitraum konstant und zuverlässig erhalten.
Nachteile:
Wirkung erst nach dem Biss: Tabletten haben keinen abschreckenden (Repellent-)Effekt. Die Zecke krabbelt auf den Hund, muss erst zubeißen und Blut saugen, bevor sie durch den Wirkstoff absterben kann. Die Wirkungsdauer ist meinst länger als angegeben, daher am besten mit der nächsten Gabe warten, bis die Wirkung wieder nachgelassen hat. Nicht rückgängig zu machen: Das betone ich im Training immer wieder. Wenn ein Hund die Tablette nicht verträgt oder neurologische Nebenwirkungen zeigt, kann ich das Mittel nicht wie ein Halsband einfach abnehmen. Der Wirkstoff zirkuliert bereits im Blut und bleibt für Wochen oder Monate im Körper. Systemische Belastung: Das Antiparasitikum geht komplett in den Blutkreislauf über. Der Organismus muss diese Stoffe verarbeiten und abbauen, was besonders bei Hunden mit Vorerkrankungen der Leber oder Nieren problematisch sein kann. Wenn dein Hund zum ersten Mal eine Kautablette bekommt, behalte ihn für die erste Woche etwas genauer im Auge. Die meisten akuten Reaktionen wie Magen-Darm-Beschwerden zeigen sich schon in den ersten 24 bis 48 Stunden. Da der Wirkstoff aber im gesamten Blutkreislauf zirkuliert, können seltene neurologische Nebenwirkungen wie Zittern oder ein unsicherer Gang auch erst nach zwei bis drei Tagen auftreten.
Die 3 gängigsten Tabletten:
Bravecto: Bekannt für seine lange Wirkungsdauer von bis zu zwölf Wochen.
NexGard: Eine Tablette, die monatlich verabreicht wird und auch gegen Milben hilft.
Simparica: Ebenfalls eine monatliche Tablette mit einem sehr breiten Wirkungsspektrum.
Frontpro: Eine Kautablette für die monatliche Gabe, die Zecken und Flöhe nach dem Biss sehr schnell abtötet.
Wo bekommt man diese Tabletten?
Da es sich um verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, erhältst du sie ausschließlich bei deinem Tierarzt in Hof oder der näheren Umgebung. Ein kurzer Check beim Profi ist ohnehin ratsam, um die Dosierung genau auf das Gewicht deines Hundes abzustimmen.
Achtung, einige Rassen vertragen bestimmten Zeckenschutz nicht!
Besondere Vorsicht bei bestimmten Rassen: Der MDR1-Defekt
Wie eingangs erwähnt, gibt es ein Thema, das mir als Hundetrainerin besonders am Herzen liegt. Manche Hunde vertragen die gängigen chemischen Zeckenmittel schlichtweg nicht. Der MDR1-Defekt ist ein Gendefekt, der dazu führt, dass bestimmte Arzneistoffe die Blut-Hirn-Schranke ungehindert passieren können. Was bei einem gesunden Hund kaum Auswirkungen hat, kann bei einem betroffenen Hund zu schweren neurologischen Vergiftungen, Krämpfen oder gar zum Tod führen.
Prüfe bitte unbedingt, ob dein Hund zu einer der gefährdeten Rassen gehört oder ein Mischling aus diesen ist:
Collies (Kurz- und Langhaar)
Australian Shepherds und Miniature American Shepherds
Border Collies
Shelties (Shetland Sheepdogs)
Weißer Schweizer Schäferhund
Bobtails (Old English Sheepdogs)
Longhaired Whippets
Falls du dir unsicher bist, lässt sich dieser Defekt ganz einfach über einen Gentest beim Tierarzt feststellen. In unserer Region Hof gibt es spezialisierte Praxen, die dich hierzu umfassend beraten können. Sicherheit geht hier definitiv vor, bevor man zu einem starken Spot-on oder einer Tablette greift.
Mit Verstand schützen statt dauerhaft belasten
Auch wenn der Schutz vor Krankheiten wie Borreliose extrem wichtig ist, solltest du das System deines Hundes nicht unnötig strapazieren. Viele Präparate haben eine Depotwirkung, die oft länger anhält als angegeben. Ich empfehle: Warte ab. Beobachte deinen Hund genau. Wenn die Wirkung nachlässt und du die erste Zecke entdeckst, ist immer noch Zeit, das Mittel nachzulegen. Ein gesundes Immunsystem ist die Basis für ein langes Hundeleben, daher gilt für mich: So viel Schutz wie nötig, aber so wenig Chemie wie möglich.
Abschließend gilt für alle Hundefreunde in Hof und Umgebung: Sucht eure Hunde nach jedem Gang durch den Wald oder über die Wiese gründlich ab. Das ist die sicherste und gesündeste Methode, um Krankheiten zu verhindern. Bei Tail Titans stehe ich dir gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn du Fragen zur Auswahl des richtigen Mittels oder zum Verhalten im Wald hast. Bleibt gesund und zeckenfrei beim nächsten Ausflug zum Untreusee!
Kennst du das? Du liegst nachts gerade im Tiefschlaf und plötzlich hörst du dieses rhythmische, fast schon panische Schmatzen aus dem Körbchen. Viele Hundebesitzer, die zu mir in die Hundeschule Tail-Titans kommen, können sich dieses Verhalten anfangs gar nicht erklären. Doch hinter der nächtlichen Unruhe steckt oft ein schmerzhaftes Problem: Sodbrennen beim Hund. Besonders jetzt, wenn es draußen im Hofer Land so richtig ungemütlich wird, häufen sich diese Fälle bei uns im Training.
Was ist Sodbrennen beim Hund?
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt und dort die Schleimhaut reizt. Ähnlich wie beim Menschen verursacht das ein unangenehmes Brennen oder Druckgefühl. Hunde können uns das natürlich nicht sagen – sie zeigen stattdessen bestimmte Verhaltensweisen.
Anzeichen: Woran erkenne ich Sodbrennen beim Hund?
Hunde leiden meist nachts oder in den frühen Morgenstunden, wenn der Magen leer ist. Da sie uns nicht direkt sagen können, was wehtut, äußert sich Sodbrennen meist durch diese typischen Verhaltensweisen:
Häufiges Schmatzen und schweres Schlucken
Exzessives Lecken und Kauen (an sich selbst, an Decken, Wänden oder dem Boden)
Nächtliche Unruhe (ständiges Aufstehen, Hinsetzen und Platzwechsel)
Panisches Grasfressen beim Rausgehen, um den Magen zu beruhigen
Erbrechen von wässeriger, gelber Flüssigkeit (Galle), mit und ohne Futterreste
Ursachen: Warum bekommen Hunde Sodbrennen?
Sodbrennen kann viele Gründe haben. Oft ist es nicht nur ein einzelner Auslöser, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
1. Der Winter-Faktor: Schnee und Streusalz
In meiner Hundeschule in Hof merke ich jedes Jahr aufs Neue: Sobald der erste Schnee im Hofer Land liegt, häufen sich die Fragen meiner Kunden zum Thema Magenprobleme. Es ist fast schon ein Klassiker in der Wintersaison, dass die Anfragen zu nächtlichem Schmatzen und Unruhe sprunghaft ansteigen. Das hat handfeste Gründe:
Schnee fressen und Kälte: Viele Hunde lieben es, im Schnee zu toben und davon zu naschen. Die extreme Kälte reizt die Magenschleimhaut direkt und kurbelt die Säureproduktion massiv an.
Die unterschätzte Streusalz-Falle: Das ist ein oft vergessener Punkt. Hunde nehmen das Salz über die Pfoten auf – entweder direkt beim Laufen oder indirekt, wenn sie sich nach dem Spaziergang die Pfoten sauber lecken. Das Salz landet so im Magen und reizt ihn massiv.
Tipp: Reinige nach dem Gassigehen die Pfoten mit einem feuchten Tuch oder einem lauwarmen Wasserbad. Das schützt den Magen und verhindert gleichzeitig schmerzhafte Risse an den Ballen.
2. Nervöser Magen & Stress
Ein sensibler Hundemagen ist keine Seltenheit. Stress im Alltag spielt eine riesige Rolle, da ein Hund, der innerlich nicht zur Ruhe kommt, vermehrt Magensäure ausschüttet. Typische Auslöser sind:
Zu wenig oder falsche Auslastung (gerade wenn die Runden im Winter kürzer ausfallen).
Dauerhafte Reizüberflutung oder Unsicherheit.
Überforderung im Training.
Manche Hunde zeigen dann sogenannte Übersprungshandlungen – zum Beispiel exzessives Lecken an Gegenständen oder das hektische Fressen von Gras und Erde. Das ist oft ein Hilferuf eines bereits gereizten Magens. Ein entspannter Hund ist meist auch im Magen-Darm-Bereich deutlich robuster.
3. Rassedisposition: Sind manche Hunde anfälliger?
Die Genetik spielt eine große Rolle. Besonders anfällig für Sodbrennen sind folgende Gruppen:
Sensible Pudel & Hütehunde: Bei Pudeln, Border Collies oder Aussies schlagen Stress und Angst oft direkt auf den Magen.
Kurzköpfige Rassen (Mops & Bulldogge): Kurze Speiseröhren oder Zwerchfellbrüche begünstigen hier anatomisch Sodbrennen.
Tiefbrüstige Rassen: Große Hunde wie Doggen oder Schäferhunde neigen bauartbedingt eher zu Reflux.
Die Allergiker: Terrier und Bulldoggen leiden oft unter Unverträglichkeiten, die sich durch chronisches Sodbrennen äußern.
4. Medikamente und Fütterung
Nicht zu unterschätzen sind medizinische Ursachen oder falsche Routinen:
Medikamente: Schmerzmittel oder Antibiotika können die schützende Magenschleimhaut angreifen. Hier solltest du immer Rücksprache mit deinem Tierarzt halten.
Fütterungsfehler: Zu große Portionen auf einmal, sehr fettreiches Futter oder hastiges Schlingen belasten das System unnötig.
Was kann man tun? Hilfe für den empfindlichen Magen
Wenn der Verdacht auf Sodbrennen besteht, sollte bei häufigen Symptomen immer ein Tierarzt konsultiert werden. Zusätzlich kannst du im Alltag viel bewirken:
Der Betthupferl-Trick: Eine kleine Portion Futter direkt vor dem Schlafengehen sorgt im Magen für mehr Ruhe. Tagsüber kann es helfen, mehrere kleine Portionen zu geben
Nahrungsergänzung: Es gibt Zusätze auf Basis von Tonerde oder Heilerde, die überschüssige Säure binden und den Magen beruhigen können.
Stress reduzieren: Sorge für geistige und körperliche Auslastung sowie gezielte Ruhephasen.
Training und Auslastung – oft unterschätzt
Viele denken bei Sodbrennen zuerst an das Futter. Doch auch mentale Auslastung und Entspannung spielen eine große Rolle. Ein Hund, der regelmäßig sinnvoll beschäftigt wird, ist ausgeglichener – und das wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus.
In meinen Kursen bei Tail-Titans in Hof erlebe ich immer wieder, wie stark sich Training, Struktur und gemeinsame Aktivitäten auf das Wohlbefinden auswirken. Ob Tricktraining, Hoopers, Longieren oder entspanntes Alltagstraining – ein ausgeglichener Hund hat meist auch einen stabileren Magen.
Fazit
Sodbrennen beim Hund ist unangenehm, aber gut erkennbar, wenn man die Signale kennt. Besonders im Winter kann das Thema durch Schnee, Streusalz und veränderte Bewegung zunehmen.
Wenn du Unterstützung suchst, um deinen Hund körperlich und geistig in die Balance zu bringen, melde dich bei mir. Gemeinsam sorgen wir für eine entspannte Zeit – für dich und deinen Hund! In meinen Kursen zeige ich dir praxisnah und individuell, worauf es wirklich ankommt. Klicke hier, um dich unverbindlich anzumelden.
Gerade hier in Hof und ganz Oberfranken sind die Winter oft kalt, windig und ungemütlich. Kein Wunder also, dass viele Hundehalter sich jedes Jahr wieder fragen: „Braucht mein Hund jetzt einen Mantel – oder ist das übertrieben?“
Kurz gesagt: Es kommt darauf an. Manche Hunde stecken Kälte locker weg, andere frieren schon nach wenigen Minuten. Und genau hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Warum Hunde überhaupt auskühlen können
Auch wenn Hunde einen natürlichen Kälteschutz besitzen, geraten manche schneller an ihre Grenzen. Wird ein Hund zu kalt, belastet das nicht nur sein Wohlbefinden, sondern auch seine Gesundheit. Eine deutliche Abkühlung kann das Immunsystem schwächen – und damit Infektionen begünstigen. Häufige Folgen sind beispielsweise Husten, Blasenentzündungen oder allgemeine Erkältungssymptome.
Besonders riskant wird es, wenn Hunde nach Regen, Schnee oder dem Baden nicht richtig abgetrocknet werden. Bleibt Feuchtigkeit am Körper, verliert er deutlich schneller Wärme.
Welche Hunde frieren besonders schnell?
Es gibt einige Fellnasen, die naturgemäß empfindlicher sind:
kleine Hunderassen
Hunde ohne Unterwolle oder mit sehr kurzem Fell
Welpen, die die Kälte noch nicht kennen
Senioren, die nicht mehr so gut regulieren können
Hunde mit Herz-Kreislauf-Schwächen
Hunde mit Arthrose oder Gelenkproblemen
Kälteempfindliche Rassen wie Dobermänner, Boxer, Windhunde
Das bedeutet aber nicht, dass alle anderen Hunde automatisch „winterfest“ sind. Pfoten, Ohren und Bauch werden bei jedem Hund schnell kalt – egal wie viel Fell er hat. Pflege spielt hier eine Rolle: Gepflegte Pfoten, etwas Pfotenschutzcreme oder das Entfernen von Schneeklumpen nach dem Spaziergang helfen enorm.
Woran erkenne ich, dass mein Hund friert?
Hunde zeigen relativ deutlich, wenn sie sich unwohl fühlen. Typische Anzeichen sind:
Zittern oder angespanntes Stehen
eingezogene Rute
langsamer, vorsichtiger Gang
geduckte Körperhaltung
weniger Freude an Bewegung
sie suchen aktiv Nähe oder Wärme
Wenn diese Signale auftauchen, ist ein Mantel nicht einfach ein „Modetrend“, sondern ein wichtiges Hilfsmittel.
So schützt du deinen Hund zuverlässig vor Kälte
Es gibt viele Möglichkeiten, deinem Hund Wärme zu schenken – zu Hause und unterwegs:
Für draußen:
Ein wärmerer Hundemantel, besonders bei Wind, Schnee oder Regen
Regelmäßige Bewegung, aber ohne Überforderung
Kein längeres Liegen auf kaltem Boden
Für drinnen:
Wärmende Unterlagen wie Hundebetten, Decken oder Wärmematten
Hund nach Spaziergängen immer gründlich abtrocknen
Zugluft vermeiden, besonders bei jungen und alten Hunden
Auch in Ruhephasen gut geschützt – Chapati bleibt beim Warten auch bei Minus-Graden schön warm.
Kann mein Hund sich erkälten?
Ja – Hunde können sich genauso erkälten wie wir, auch wenn die Symptome etwas anders aussehen. Typisch sind:
Husten oder Würgen
Mattigkeit
leichte Fieberschübe
Halsschmerzen
weniger Appetit
Eine laufende Nase ist beim Hund eher selten. Treten Beschwerden länger auf oder wirken sie ungewöhnlich stark, sollte immer ein Tierarzt drüber schauen – hinter denselben Symptomen können auch Bronchitis oder andere Infektionen stecken.
Was hat ein Hundemantel mit Training zu tun?
Tatsächlich mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Besonders Welpen, ältere Hunde oder Vierbeiner mit körperlichen Einschränkungen profitieren nicht nur von zusätzlicher Wärme, sondern auch von passendem Training für die kalte Jahreszeit. Dazu gehören unter anderem:
ein angepasstes Wintertraining, das den Körper schont
sichere Bewegungsabläufe, um Ausrutschen und Verspannungen zu vermeiden
Ruhe- und Entspannungsübungen im Freien
das ruhige, stressfreie Anziehen eines Hundemantels
gezielte Unterstützung bei Gelenk- und Muskelthemen
Gerade im Winter zeigen viele Hunde draußen Unsicherheiten, frieren schneller oder entwickeln Verspannungen. Ein gut gewählter Mantel und das richtige Training arbeiten hier Hand in Hand und machen Spaziergänge wieder angenehm.
Hund friert im Winter? Unterstützung findest du bei Tail Titans in Hof
In meiner Hundeschule Tail Titans in Hof helfe ich dir dabei, deinen Hund gesund, sicher und entspannt durch die kalte Jahreszeit zu begleiten – egal ob neugieriger Welpe, aktiver Familienhund oder Senior mit besonderen Bedürfnissen.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Hund friert oder wie du ihn optimal an den Winter gewöhnst: In meinen Kursen zeige ich dir praxisnah und individuell, worauf es wirklich ankommt. Fülle jetzt einfach die Kursumfrage aus, um dich unverbindlich anzumelden.
Hat dein Hund unterwegs nur Augen für andere Dinge und kaum für dich? Wünschst du dir eine tiefere Verbindung und mehr Aufmerksamkeit von Hund? Dann ist Longieren genau das Richtige für euch! Basierend auf den Erfahrungen, die ich in Seminaren bei der Hundeteamschule und Sami El Ayachi gesammelt habe, zeige ich dir, wie du beim Longieren über Körpersprache einen feinen, klaren Dialog mit deinem Hund aufbaust.
Was macht Longieren so besonders?
Longieren ist eine einzigartige Möglichkeit, die Distanzarbeit mit deinem Hund auf ein neues Level zu heben. Das Ziel ist es, durch deine Körpersprache und feine Signale eine klare, nonverbale Kommunikation aufzubauen. Sami El Ayachi hat dieses Konzept perfektioniert: Es geht um einen leisen Dialog, bei dem du deinem Hund durch kleinste Bewegungen, Blickkontakte und deine eigene Körperhaltung klare Signale gibst, während er sich am Rand eines Kreises bewegt. Der Fokus liegt dabei nicht auf Druck, sondern auf Präsenz und Klarheit.
Dieses Training macht Spannungen im Dialog sichtbar und hilft, eingefahrene Muster zu durchbrechen. Es ist eine faszinierende Möglichkeit, deine eigene Körpersprache bewusster einzusetzen und die deines Hundes zu verstehen. Mein Longierkurs bietet eine perfekte Mischung aus mentaler und körperlicher Auslastung und stärkt das Teamgefühl in einer entspannten Umgebung in Hof.
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Ich freue mich riesig, dich und deine Fellnase auf meiner neuen Webseite tail-titans.debegrüßen zu dürfen. Hier dreht sich alles darum, wie du und dein Hund ein unschlagbares Team werdet! Gemeinsam entdecken wir, welche Superkräfte in euch stecken und wie ihr euer volles Potenzial entfalten könnt.
Meine Philosophie ist einfach: Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen und dabei richtig viel Spaß haben. Ob für junge Wilde oder erfahrene Begleiter – ich helfe euch dabei, euer gemeinsames Hobby zu finden und ganz nebenbei die Superkräfte in eurem Hund-Mensch-Team zu entdecken.
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